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Lehre

Studien- und Diplomarbeiten - Leitfaden

Auf dieser Seite geben wir einen kurzen Überblick über Anforderungen, die wir an Studien- und Diplomarbeiten in unserem Fachgebiet stellen. Dieser Überblick soll eine grobe Vorstellung vermitteln, was die Bearbeitung eines Themas beinhaltet und somit den Einstieg in die Arbeit erleichtern. Zu beachten ist, dass sich aufgrund der kürzeren Bearbeitungszeit bei Studienarbeiten, die Anforderungen und der Umfang der Arbeit entsprechend reduzieren. Die allgemeinen Rahmenbedingungen für Studien- und Diplomarbeiten sind in den Prüfungsordnungen der einzelnen Studiengänge festgelegt (PO-Informatik, PO-Technische Informatik, PO-Wirtschaftsingenieurwesen).


Eine Diplomarbeit bzw. Studienarbeit ist eine angeleitete wissenschaftliche Arbeit, in der man zeigen soll, dass man in der Lage ist, ein Problem aus seinem Studiengang selbständig und mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.


Eine inhaltliche Gliederung der Arbeit kann dabei folgendermaßen aussehen:

Neben den Inhalten einer solchen Arbeit spielt jedoch auch die Form des verfassten Textes eine wichtige Rolle für die Qualität der Arbeit. Eine gute Struktur sowie ein angemessener Stil werden ebenso erwartet, wie eine ordentliche Referenzierung aller verwendeten Quellen. Zudem soll durch die Verwendung von geeigneten Notationen und die Erstellung von aussagekräftigen Graphiken zur Veranschaulichung des bearbeiteten Problems die Verständlichkeit des Textes erhöht werden.

Umfang: Eine Diplomarbeit sollte inklusive Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Anhängen etwa 80 bis 100 Seiten umfassen. Bei Studienarbeiten reduziert sich dieser Umfang entsprechend der zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit.

Die Bearbeitung einer Diplomarbeit nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Deshalb sollte der Bearbeitungszeitraum so gewählt werden, dass er hauptsächlich für die Diplomarbeit genutzt werden kann.


Vorbereitung

Bei der Themenfindung sollten sowohl der konkrete Handlungsbedarf als auch die eigene Qualifikation und das Interesse eine Rolle spielen.
In einer Aufwärmphase beginnt man sich in das Thema einzuarbeiten.
Dazu gehört das Einlesen in die entsprechende Literatur sowie erste "Fingerübungen", in denen der Umgang mit den verwendeten Techniken erprobt werden soll. Die Vorbereitung schließt mit einer Vorhabensbeschreibung (Proposal; ca. fünf Seiten) ab. Diese erläutert die Inhalte und Ziele der Arbeit. Zudem wird empfohlen, schon in einer frühen Phase eine kommentierte Gliederung und einen Zeitplan zu erstellen.

Betreuung

Die Betreuung der Diplomarbeit stellt ein Hilfsangebot dar. Sie ist keine Überwachung, sondern eine Begleitung. So kann der Betreuer beispielsweise Vorab-Lektüre zur Verfügung stellen und zu verabredeten Zeitpunkten den Fortschritt der Arbeit begutachten. Die Verantwortung für die Kontinuität der Arbeit liegt jedoch bei jedem selbst.

Werden gleichzeitig mehrere Arbeiten zu verwandten Themen bearbeitet, so kann es sinnvoll sein, sich gemeinsam in regelmäßigen Treffen über den Fortschritt der Arbeiten auszutauschen. Bei Bedarf können diese Treffen auch vom Betreuer begleitet werden.
 

Externe Arbeiten

Besonders interessant an einer Zusammenarbeit mit einer Firma ist natürlich der verbesserte Praxisbezug. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass nicht bloß ein "billiger" Programmierer gesucht wird, sondern die konzeptionelle Arbeit genügend Raum bekommt und der wissenschaftliche Anspruch gegeben ist.

Grundsätzlich gelten für externe Arbeiten die gleichen Regeln  wie für interne. Im Unterschied zu diesen findet dagegen die inhaltliche Betreuung teilweise in der Firma statt. Die Beurteilung der Arbeit obliegt natürlich unserem Fachgebiet.






Zum Schluss noch ein guter Rat, den wohl jeder bestätigen kann, der schon mal eine Diplomarbeit geschrieben hat:
       

"Früher mit Schreiben anfangen!"



Version vom 23. Dezember 2006